Kurs-Nr: H-SPT 18/ 01

Spiegeltherapie [8 FP]

Leitung: Andreas Rothgangel/ MSc. PT, ZUYD University of Applied Sciences, Heerlen/Niederlande
Kursgebühr: 140,00 €
Beginn: 07.04.2018
Ende: 07.04.2018
Zeiten: Sa 09:30-16:30 Uhr
Status:  (offen) DRUCKEN

in neuer Weg nicht nur in der Neurologischen Rehabilitation

Spiegeltherapie ist eine relativ einfach anwendbare Therapiemethode, bei der Patienten vor einem parallel zu ihrer Körpermitte angeordneten Spiegel sitzen, der den direkten Blick auf die betroffene Extremität verhindert. Beim Blick in den Spiegel entsteht für Patienten der Eindruck von zwei intakten Extremitäten. Diese visuelle Täuschung wird therapeutisch eingesetzt, um positive Effekte auf die Motorik, Wahrnehmung oder Schmerzen der Betroffenen zu bewirken. Die Spiegeltherapie wird bei verschiedenen Krankheitsbildern eingesetzt. Hierzu gehören der Schlaganfall, Phantomschmerzen nach Amputationen, das komplexe regionale Schmerzsyndrom und andere chronische Schmerzsyndrome. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse werden innerhalb des Seminars ebenso besprochen, wie die praktische Umsetzung der Therapie. Zusätzlich wird eine innovative Erweiterung der klassischen Spiegeltherapie in Form einer ‚Tele-Spiegeltherapie’ vorgestellt, über die das wichtige Eigentraining der Patienten deutlich verbessert werden kann.

Nach Abschluss der Weiterbildung können die Teilnehmer auf Wunsch in das Spiegeltherapie-Register  (http://www.spiegeltherapie.com/Therapeuten.html) aufgenommen werden. 

Ziele des Kurses

Der Kursteilnehmer ist in der Lage den theoretisch-wissenschaftlichen Hintergrund der Spiegeltherapie zu beschreiben und kennt die verschiedenen Konzepte die der Therapie zu Grunde liegen.

Der Kursteilnehmer kann die Spiegeltherapie selbstständig bei verschiedenen Symptomen nach einem Schlaganfall anwenden.

Der Kursteilnehmer kennt ebenfalls die Anwendungsmöglichkeiten bei Phantomschmerz- und CRPS-Patienten und kann den theoretischen Hintergrund erklären.

Der Kursteilnehmer kennt geeignete Assessments/Testverfahren, um die Therapieeffekte systematisch zu evaluieren.

Inhalte

A.  Der theoretisch-wissenschaftliche Hintergrund der Spiegeltherapie:

B.  Die praktische Anwendung der Therapie nach einem Schlaganfall 

Praktische Umsetzung der Therapie bei verschiedenen Symptomen nach einem Schlaganfall (obere und untere Extremität).

Die Therapiemöglichkeiten bei Neglekt-Patienten und zentralen Schmerzen nach einem Schlaganfall.

Anleitung und Evaluation eines Heimprogramms mit Spiegeltherapie.

C.   Die praktische Anwendung der Therapie bei verschiedenen Schmerzsyndromen 

Klinische Anwendungsrichtlinien in der Behandlung von  Phantomempfindungen (Missempfindungen, Schmerz) nach Amputationen der oberen und unteren Extremität.

Die Anwendung beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS) und anderen chronischen Schmerzsyndromen.

D.  Geeignete Testverfahren zur Evaluation der Therapie

 

 

Zielgruppe:          PT, ET

 

 

ANMELDEFORMULAR

*Angaben erforderlich!